| Zahlreich sind die Möglichkeiten
sich auf die Spuren der Pilger von einst zu begeben: Kirchen, Klöster
und Pfarrkirchen, die das soziale
Gefüge in diesem Gebiet prägten, erzählen von dem religiösen
und politischen Leben aus vergangenen
Zeiten,.
Die Pfarrkirchen sind häufig an den Ausläufern der Hügel,
in den Höhen befinden sich hingegen Reste von antiken Festungen,
somit werden
hier die beiden Mächte, Kirche und Landbesitzer, deutlich sichtbar.
Beginnen wir in Camaiore, dem Hauptort des Gebietes. Hier wurde im 8.
Jh. die Benediktiner Abtei mit der romanischen Kirche San Pietro
erbaut, die im Inneren bedeutsame Kunstschätze aufbewahrt.
Nach wenigen Metern erreicht man das Zentrum von Camaiore. Am Hauptplatz
befindet sich die aus dem 13. Jh. stammende Kollegiatskirche Santa Maria
Assunta (Maria Himmelfahrt).
Daneben steht der beeindruckende
Glockenturm aus dem 14. Jh., der ursprünglich ein Wachturm war.
Im Inneren der Kollegiatskirche befinden sich kunsthistorisch bedeutsame
Gemälde und
Skulpturen. Im Zentrum von Camaiore gibt es weitere sehr
sehenswürdige Kirchen wie die Chiesa del Suffraggio, San Vincenzo
o dei Dolori, dell’ Angelo
u.a..
Unweit von Camaiore befindet sich der kleine Ort Pieve (z. Dt. Pfarrkirche),
so bestimmt
die Pfarrkirche den Namen des Ortes und ist nach Johannes dem Täufer
und Stefan benannt
(wahrscheinlich wurde die Kirche bereits von den Langobarden erbaut).
In jedem kleineren Ort finden wir religiöse Gebäude, die häufig
sehr alten Ursprungs sind und im Inneren Kunstschätze beherbergen,
die
die antiken Traditionen und das religiöse Leben widerspiegeln. |
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